Modest – Harper Reed will Mobile-Shopping verbessern

Harper Reed ist kein unbeschriebenes Blatt. Nachdem er in der Funktion des CTO beim T-Shirt-Händler Threadless gearbeitet hat, nahm er dieselbe Position auch in Präsident Obamas Wahlkampagne im Jahr 2012 ein. Jetzt will Reed mit seinem Startup Modest das Online-Shopping auf mobilen Endgeräten verbessern. Vor allem kleinere Unternehmen sollen von dem Angebot profitieren.

Modest  ermöglicht es, auf einfache Art und Weise eine eigene Shopping-App zu erstellen oder eine bestehende App um Shopping-Möglichkeiten zu erweitern. Derzeit wird nur iOS unterstützt, eine Android-Version des zugrundeliegenden Shop-Systems soll aber in Arbeit sein. Außerdem soll es mittels Modest bald auch möglich sein, einen einfachen Kauf-Button in Blog-Beiträge oder E-Mails zu integrieren. Nutzer können darüber hinaus auch bestehende Shopify- und Magento-Stores in Modest integrieren. Ab April 2015 soll das auch mit Big Commerce gehen.

Mobile-Shopping: Modest setzt auf Freemium-Modell

Modest kann in der Basisvariante vollkommen kostenfrei genutzt werden. Dann könnt ihr allerdings das Modest-Branding nicht durch euer eigenes ersetzen. Außerdem fehlen Push-Benachrichtigungen, Promotions und der Zugriff auf das Software-Development-Kit. Wer das will, zahlt 200 US-Dollar pro Monat. Allerdings sind die ersten sechs Monate kostenfrei.

Vor allem kleinere Online-Shops könnten von Harper Reeds neuem Produkt profitieren. An den Erfolg der Plattform scheinen auch andere zu glauben: Neben Google-Chairman Eric Schmidt haben auch Greylock Partners, 500 Startups und Base Ventures in das Startup investiert.